Artikel mit Tag italien
Italien
Geschrieben von mark am Samstag, 1. Juli 2006
Anreise
Folgen Sie einfach dem Bus mit der italienischen Nationalmannschaft am nächsten Dienstag.
Falls ein anderer Termin gewünscht ist, einfach ins Auto steigen und immer Richtung Süden.
Sobald man die Wegelagerer an den Mautstellen nicht mehr versteht, ist man in Italien angekommen. Oder in
Frankreich, da ist es aber auch sehr schön.
Sehenswürdigkeiten
Diverse, meist aus römischer Zeit. Leider ist es aber meist zu heiß um diese betrachten zu können.
Bevölkerung
Reichlich und flächendeckend vorhanden.
Dass alle Italiener Mafiosi sind ist nicht richtig, die Camorra hat durchaus auch noch Mitglieder.
Essen und Trinken
Reichlich und lecker. Die italienische Küche ist eine der besten der Welt. Dies kann man aber auch weltweit testen und muss sich nicht erst auf die Apenninhalbinsel begeben.
Verkehr
Atemberaubend und unglaublich. Fahren Sie nie mit defekter Hupe. Rote Ampeln dienen der Illumination und sind als Verkehrszeichen zu ignorieren.
Strände
Falls einem das Glück hold ist, dann kann man einen Platz in der zweiten Reihe am Meer, schon oft unter 20 Euro bekommen. Gerüchten zufolge seien auch schon Angebote für unter zehn Euro gesichtet worden. Allerdings wurde das abendliche Fegen des gesamten Platzes erwartet und selbst in Italien ist der Januar nicht der unbedingte Bademonat.
Fußball
Effizient und schrecklich mit anzusehen.
why not
Italien darf als ein Schwellenland betrachtet werden. Sollte man sich wider besseren Wissens doch einmal in fremde Länder begeben möchten, kann man beruhigt nach Italien in den Urlaub fahren.
Nicht allzu gefährlich und hübsch anzusehen.
Fand auch schon der olle Goethe
Venedig
Geschrieben von mark am Mittwoch, 8. Februar 2006
Anreise
Möglich per Auto, Schiff, Bahn, Rad und zu Fuß.
Allerdings ist ein PKW aufgrund der miserablen Straßenverhältnisse nicht sehr zu empfehlen.
Andererseits muss man auch den Vorteil sehen: Was sie nicht mithaben, kann ihnen auch nicht geklaut werden.
Bevölkerung
Italiener und amerikanische Touristen.
Kultur
Sehr treffend hat dies der berühmteste Italienreisende, Johann Wolfgang von Goethe beschrieben:
Gestern abend Oper zu St. Moses (denn die Theater haben ihren Namen von der Kirche, der sie am nächsten liegen); nicht recht erfreulich! Es fehlt dem Poem, der Musik, den Sängern eine innere Energie, welche allein eine solche Darstellung auf den höchsten Punkt treiben kann. Man konnte von keinem Teil sagen, er sei schlecht; aber nur die zwei Frauen ließen sich's angelegen sein, nicht sowohl gut zu agieren als sich zu produzieren und zu gefallen. Das ist denn immer etwas. Es sind zwei schöne Figuren, gute Stimmen, artige, muntere, gätliche Persönchen. Unter den Männern dagegen keine Spur von innerer Gewalt und Lust, dem Publikum etwas aufzuheben, sowie keine entschieden glänzende Stimme.
Das Ballett, von elender Erfindung, ward im ganzen ausgepfiffen, einige treffliche Springer und Springerinnen jedoch, welche letztere sich es zur Pflicht rechneten, die Zuschauer mit jedem schönen Teil ihres Körpers bekannt zu machen, wurden weidlich beklatscht.
Quelle: Goethe in Venedig
Karneval
Gibt es auch in Köln und Mainz.
Sehenswürdigkeiten
Tauben, Tauben, Tauben.
Dagegen spricht
Teuer, zu viel Wasser, zu viele amerikanische Touristen.
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