Artikel mit Tag deutschland
Stuttgart 21 JA stimmen
Geschrieben von mark am Donnerstag, 10. November 2011
Stuttgart 21 kommt ja jetzt mit etwas Verspätung und erst nach einer dem Mob geschuldeten seltsamen Befragung des einzigen Souverän im Ländle; dem Volk. Da aber schon die Fragestellung und die Stimmzettel keiner versteht wird das so enden, das sich eine überwältigende Mehrheit der Abstimmenden sich gegen das große große Loch entscheiden werden, es aber nicht zum erforderlichen Quorum reicht und somit niemand dran gebunden ist. Tum Glück lebe ich in einer Stadt in der das schon sehr oft praktiziert wird und hab da so meine Erfahrungen. Da ich den Schwaben sowieso einiges Schlechtes gönne, freue ich mich auch schon auf die nächsten 25 Jahre Bauzeit und die daraus entstehenden Katastrophen. Sollte der VfB auch noch in die Zweitklassigkeit rutschen stelle ich ein Kerzchen auf.
Auch wenn die Badenfrage nicht für alle beantwortet ist und bei aller Missgunst gegenüber den des Hochdeutschen nicht mächtigen, möge ich doch empfehlen seine Stimme abzugeben und die Schwaben vor dem größten Loch ihrer Geschichte begraben.
Video via: Klaus
Stuttgart 21
Geschrieben von mark am Mittwoch, 6. Oktober 2010
Anreise:
Nach Stuttgart muss man mit dem Zug fahren. Gibt es denn etwas schöneres als einen oberirdischen Kopfbahnhof? 1990 bin ich sogar extra eine nacht lang in die DDR gefahren um mir Europas größten Kopfbahnhof anzusehen. Den Stuttgarter Bahnhof habe ich aber schon öfter besucht. Am eindrücklichsten war die Begegnung 1998 oder so, als ich nichts ahnend mit dem "Schönen Wochenende" Ticket quer durch Deutschland fuhr um dann mit Riesenrucksack in eine Horde KSC Fans zu geraten und in den entsprechenden Sonderzug nach Spielende. Schön ist anders, aber man kann ja nicht immer alles aussuchen. Zusammenfassend kann man sagen, man erreicht Stuttgart 21 am besten mit dem Zug. Was an Stuttgart noch sehr besonders ist, ist die Lage im Talkessel, da hat man immer schön Nebel und der Smog staut sich. Klug gewählt also.
Attraktionen
Zur Zeit ist jeden Tag lustiges Räuber und Gendarmspiel inklusive Wasserwerfern und Tränengas; Impressionen gibt es bei youtube oder man folgt dem Hashtag S21 auf Twitter. Am besten gefällt mir der Baden-Württembergische Interimspräsident Herr Mappus zu dem Thema.
Ausblick
Man darf auf die Wahl im nächsten Frühjahr gespannt sein; andererseits reden wir hier von Baden-Württemberg und dass in unserem Land (Ländle für die Schwaben) eine geschlossene Protestbewegung hinter etwas steht, das hat man seit den 70ern wohl nicht mehr gesehen, da war aber auch Kern der Massenkompatibilität, dass die Winzer um ihren Ertrag fürchteten.
Deswegen würde ich mal prognostizieren, dass die Landesregierung jetzt fleißig den Geißler Heiner schlichten lässt, dem kann man ja auch nix (mehr) übel nehmen und nach der Wahl drückt man das Loch dann mit dem Argument der demokratischen Legitimation durch. In den kommenden vier Jahren wird man das wohl auch schaffen. Zudem gibt es auch die schweigende Mehrheit die das alles ganz prima findet.
Hochblauen
Geschrieben von mark am Freitag, 16. Januar 2009
Anreise
Man kann natürlich mit dem Auto bis vor die Tür fahren, aber wirklich reizvoll ist es den 1165 Meter hohen Berg zu Fuß zu erklimmen.
Im Winter mit Schnee ein Traum.
Man kann den Westweg nehmen, oder aus einem der umliegenden Täler aufsteigen.
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Unterkunft
Das Berghotel bietet günstige Zimmer, ansonsten muss man sich eine Tanne suchen und darunter Biwak machen.
Verpflegung
Wer auf Schusters Rappen den Gipfel erstürmt hat ist überglücklich über die Tatsache des Weizenbier-Ausschanks. Dazu gibt es auch noch feurigen Blauengeist (nicht zu viel trinken, aber lecker).
Das Essen ist ok.
Fazit
Da der Hochblauen ja in meiner Heimat liegt, passt auch die Veröffentlichung unter bleib-daheim.de
Dieses Reiseziel kann ich wirklich für ein paar Tage Entspannung und zu Wandern guten Gewissens empfehlen.
Bremen
Geschrieben von mark am Samstag, 5. April 2008
Bremen, Deutschland
Bremen ist bekannt wie ein bunter Hund - na ja, eigentlich eher wie die Bremer Stadtmusikanten ... mehr aber auch nicht.
Der gemeine Bremer hat im englischsprachigen Ausland einen Heimvorteil, wenn er dem geografisch eher unterentwickelten US-Amerikaner erklären soll, woher er kommt: The Hometown of Becks Beer.
Um sich mal wieder richtig vollaufen zu lassen, kann man aber auch in die Kneipe um die Ecke gehen - in der Kneipe Rauchen darf man nirgendwo mehr in Deutschland. Das Becks-Bier ist zwar ein wenig teurer, dafür spart man aber die Reisekosten - und das Taxi nach Hause ist auch nicht so teuer.
Ansonsten gibt es in Bremen eher seltsame Sachen zu bestaunen: Häfen, die zugeschüttet werden, Vergnügungsparks, die schneller wieder schließen, als sie erbaut wurden und Radar-blitzende Wegelagerer, die selbst am Wochenende ungeniert die chronisch insolvente Staatskasse auszubessern versuchen.
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